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Festmacherboot STEK UT

STEK UT gehört zur letzten Generation von fünf offenen Festmacherbooten mit Pinnensteuerung im Hamburger Hafen. 1968 bei Zehbe in Hamburg-Wilhelmsburg gebaut ist er der "jüngere Bruder" des ebenfalls im Museumshafen Oevelgönne beheimateten SMIET LOS. 

Als MAX MEYN VII STEK UT war er zunächst für die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schiffsbefestiger im Einsatz. Danach war er für Kohlenberg Bootleute als Reserveboot vornehmlich im Shell Tankhafen beschäftigt.

Festmacher leisten bis heute Knochenarbeit im Hafen. Bei jedem Wetter bringen sie die schweren Trossen der Schiffe zu den Dalben im Strom und Pollern auf den Kaimauern. Heute unterstützt durch Spezialfahrzeuge, die landseitig assistieren. Festmacherboote müssen leistungsstark und sehr wendig sein.

STEK UT hatte zunächst einen 44 kW (60 PS) Hanomag Motor, der inzwischen gegen einen MAN Dieselmotor getauscht wurde.

 

2001 wurde das Boot ausgemustert und fand einen privaten Eigner, der es liebevoll instand setzte und dabei auch einige optische Verschönerungen vornahm (Teakholzapplikationen).

Bis zum Sommer 2007 war das Boot auf dem Niederrhein anzutreffen. Der jetzige Eigner überführte STEG UT auf eigenem Kiel zurück nach Hamburg. Seit August 2007 hat das Boot seinen festen Liegeplatz im Museumshafen Oevelgönne.

Technische Daten

Bauhjahr, Ort, Werft 1968, Hamburg, Hermann Zehbe
Schiffsgattung Offenes Festmacherboot
Rumpf Länge 8,43 m
Rumpf Breite 3,00 m
Tiefgang 1,43 m
Verdrängung 11,5 t
Baumaterial und Bauweise Stahl, geschweißt und genietet
Antriebsmotor MAN D0826 (97 kW bei 2.400 1/min)
Getriebe Hurth HSW710 (Untersetzung 3:1)
Propeller Rathjens, Glückstadt, 810 mm Durchmesser
Eigner privat