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Zeeseboot SCHANZE kommt dem Konsul Klöben am Nächsten

15-12-2014 12:35 von Heino Schlichting

SCHANZE belegt den ersten Platz bei der 35. Konsul Klöben Gedächtnisfahrt am 3. Advent 2014

Auf der Suche nach Konsul Klöben

                                                                                                                      Foto: Heino Schlichting

 

Am Sonntag, dem 3. Advent, war im Museumshafen Oevelgönne wieder Aufbruch der Gaffelsegler. Es ging zur traditionellen Gedächtnisfahrt um den, vom alten Lebemann der Meere und unerschrockenen Seefahrer, dem noch nie gesichteten Konsul gestifteten Preis, dem Konsul Klöben Gedächtnis Preis.

 

Acht Segler und mehrere Begleitschiffe machten sich bei dann doch strahlendem Sonnenwetter auf, den Konsul zwischen Oevelgönne und der grünen Fahrwassertonne vor Blankenese zu entdecken.  Auch in diesem Jahr gelang das natürlich wieder nicht.

 

Sonnenschein, der Ebbstrom und günstiger Westwind machten das Ganze zu einem tollen Segel Tag mit wunderbaren Bildern der roten und weißen Gaffelsegel auf der Elbe.

 

Für die Gewinnercrew der SCHANZE, ein 1925 gebautes Zeeseboot von der Insel Poel, unter der Skipperin Gesa Thönnessen, wäre es fast ein Start – Ziel Sieg geworden, wenn nicht auch hier der Geist des Konsuls sie einmal kurzfristig vom Weg abgebracht hätte. Sie wollten verfrüht die falsche Boje als Wendemarke nehmen. Der Fehler konnte aber ausgesegelt werden und so gewann dann die kleine SCHANZE mit einigen Minuten Vorsprung vor den Verfolgern, PRÄSIDENT FREIHERR VON MALTZAHN und der HOOP OP WELVAART, den diesjährigen Preis, eine Barbierschale mit Gravuren der vorherigen Preisträger.

 

Das Rennen um den zweiten und dritten Platz zwischen der „MALTZAHN“ und der „HOOP“ gestaltete sich äußerst spannend. Die MALTZAHN konnte zum Ende hin ganz knapp, nur mit etwas mehr als einer Schiffslänge Vorsprung, ihren zweiten Platz behaupten. Die HOOP OP WELVAART wurde somit Dritte.

 

Das Hauptfeld, der den Konsul Klöben suchenden Schiffe, angeführt von MOEWE erreichte ca. 15 Minuten später das Zielschiff, die ELBE3. Ihr folgten CATARINA, FORTUNA und die MELPOMENE aus Finkenwerder. Als letztes Schiff segelte die ELFRIEDE an der ELBE3 vorbei.

 

Nachdem alle Schiffe wieder im Museumshafen Oevelgönne an ihren Liegeplätzen lagen, gab es für die Besatzungen zur Preisverleihung den traditionellen Klöben und Punsch; wunderbar angerichtet und abgeschmeckt von unserem Hafenmeister und Organisator der Gedächtnisfahrt, Rainer Thönnessen und seiner Frau Birte.

 

Untermalt von den Klängen des Schiffers Klavier wurde in Vertretung für unseren Peter Cordes, der zum ersten Mal nicht die Verleihung der Preise vornehmen konnte, vom Vereinsvorstandmitglied Heino Schlichting an den Konsul Klöben und sein Vermächtnis launig erinnert. Er wies noch einmal auf die Gefahren hin, denen sich die Segler auf der Elbe auch in diesem Jahr wieder ausgesetzt hatten und verlieh die Preise mit den entsprechenden Kommentaren im Sinne des Konsul Klöben.

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